Das abgesehen von Programmierern eher unbekannte Betriebssystem Debian, ist gehört zu einer Gruppierung an, die besonders großen Wert auf freie Software, beziehungsweise Open Source legt. Damit ist das Konzept gemeint, dass jedes Programm und jeder Code für jede Person zugänglich sein sollte, um daraus zu lernen. Weiterentwickeln soll sich nicht nur die Fähigkeiten des Users, sondern auch das Programm, denn jeder darf es auch bearbeiten.
Mit diesem Vorsatz im Hinterkopf ist schon einmal klar, dass die E-Mail-Clients für Debian alle kostenfrei sind. Unter anderem wäre da der vielseitige Client Thunderbird, der sowieso mit fast allen Betriebssystemen kompatibel ist. Es ist ein Client, der sich der reinen E-Mail-Verarbeitung verschrieben hat und deshalb keine Tools für sonstige Organisation mit sich bringt. Erst mit dem Download von Add-ons hat man Zugriff auf Funktionen, die nicht direkt mit dem Versand oder Empfang von E-Mails zu tun haben. Ein erweiterbares System für die Organisation von E-Mails gehört zu einer der wichtigsten Email Grundlagen. Das wird von Thunderbird zwar erfüllt, lässt jedoch Spielraum für Wünsche übrig. Es ist insbesondere etwas mühselig, E-Mails einzeln auszufiltern, denn abgesehen von Spam tut sich Thunderbird etwas schwer mit der automatisierten Einordnung der Inbox.
Nicht so der Client “Claws Mail”. Ausgestattet mit einem großen Aufgebot von Funktionen ist der E-Mail-Client ein sehr vielfältiges Programm. Fast jede Eigenschaft lässt sich frei einstellen. Die Anordnung der Fensterelemente die automatisierten Filter oder grafische Elemente, alles lässt sich konfigurieren. Ein weiteres Plus für Claws Mail sind die zahlreichen Shortcuts. Da das Schreiben von E-Mails eine recht tastaturintensive Aktivität ist, wäre es ineffektiv und besonders nervig, immer zwischen dem Keyboard und der Maus hin- und herzuwechseln, um durch ein Menü zu kommen. Weitere Informationen sind zu finden auf www.mailhilfe.de. Schade das kaum noch jemand Alte Ansichtskarten sammeln tut.
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